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Sozialstandards in Entwicklungs- und Schwellenländern

Die Globalisierung von Güter-, Finanz- und Verkehrsströmen hat eine arbeitsteilige Welt geschaffen, in der sich Regionen auf die Bereiche spezialisieren, in denen sie die größten Kostenvorteile aufweisen. In den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Produktionsfaktor Arbeit besonders kostengünstig. Daher beziehen viele internationale Handelsunternehmen den Großteil ihrer arbeitsintensiven Konsumgüter aus diesen Regionen, besonders Kleidung, Schmuck und Elektronikartikel.  
 
Aus den Vorteilen der Globalisierung ergeben sich zugleich große Herausforderungen. Die Produktion von Konsumgütern darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen. Seien es Überstunden, extrem niedrige Löhne oder andere nicht akzeptable Arbeitsbedingungen. Die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschrechte sehen hier klare Regeln vor: Neben den Regierungen tragen Handelsunternehmen und ihre Lieferanten gemeinsam die Verantwortung dafür, dass Sozialstandards konsequent eingehalten und bei Verstößen verbessert werden.